DVM U20 Osnabrück 2011

Inhalt



Di, 27.12., 10:48

Wir fahren nach Osnabrück!

Die liebe Weihnachtszeit ... für die meisten ist sie eine sehr besinnliche Zeit, für den einen oder anderen endet sie auch schon mal besinnungslos. Was man allerdings kaum einem Normalsterblichen erklären kann ist, warum manche Menschen die Erholsamkeit der Feiertage ausschlagen und sich den Strapazen eines sechsstündigen Road-Trips quer durch Deutschland aussetzen. Die Antwort ist einfach: Sie fahren zur Deutschen Vereinsmeisterschaft nach Osnabrück!

"Sie" - das sind vorwiegend "wir", die U20 des SV Muldental nach ihrem bisher größten Erfolg. Als ich vor sieben Jahren zusammen mit Kay, Erik und Steffi unsere neue Mannschaft für die Königs-Altersklasse ins Leben rief, hatten wir uns das nie träumen lassen, doch einen Blitz-Aufstieg in die 1.Sachsenliga und einen Generationenwechsel später stehen wir tatsächlich als Sachsenmeister da und vertreten die schwarz-gelb-grünen Farben bundesweit. Umso größer ist für mich die Ehre und natürlich auch die Freude, zusammen mit Petra und dem Siegerteam hier sein zu dürfen: Philippe Roitzsch, Anja Schulz, Michael Völz, Robert Schuffenhauer, Christian Ahlswede, Kevin Hempel und Felix Range.
Das Ganze ist umso erfreulicher, als wir in dieser Zusammensetzung wohl auch zum letzten Mal zusammenspielen können, denn der SVM hat auf dem Höhepunkt seines Erfolg mangels Zeit und Spielern in dieser Saison seinen Sechser leider auflösen müssen und sich in die 2. Sachsenjugendliga gefügt.

Zugegeben: Außergewöhnlich groß sind unsere Chancen wohl nicht, denn mit gerade einmal 1773 DWZ-Schnitt rangieren wir auf Rang 11 im unteren Mittelfeld. Unter den Favoriten finden sich dennoch bekannte Gesichter aus Sachsen wieder: Felix Meißner und Paul Doberitz, bekannt von Leipzig Gohlis, die sich nun beim Hamburger Schachklub endlich einmal des Luxus erfreuen dürfen, in einer voll besetzten Mannschaft zu spielen. Neben den beiden Elo-Monstern aus der 22er-Region bietet der HSK zusätzlich auch noch Fast-GM Niclas Huschenbeth an Brett 1 auf und lässt mit gut 150 Punkten Vorsprung im ELO-Schnitt der Mannschaft kaum Zweifel an seinen Titelambitionen aufkommen.
Für uns selbst ist wie gesagt schon das pure Dabeisein eine große Ehre, aber zu viel des olympischen Geistes möchte ich hier natürlich auch nicht heucheln: Natürlich wollen wir auch den einen oder anderen Punkt stehlen. In der ersten Runde, die gerade läuft, will das mit Solingen ein sehr starker Gegner zu verhindern wissen - aber zu den Runden schreibe ich später mehr.

Traurig ist allein, dass Mainz am 22. Dezember noch kurzfristig seine Beteiligung zurückzog und kein Ersatz gefunden werden konnte. Damit starten nur 15 Mannschaften, was ein Team immer mit dem harten Los "spielfrei" dastehen lässt.

Unterkunft und Verpflegung

Ausgerichtet wird das Turnier im ibis-Hotel Osnabrück, das an Sauberkeit und Verpflegung kaum zu wünschen übrig lässt und fast schon der ideale Ort für so ein Turnier wäre, wenn es angesichts der großen Zahl an Spielern nicht gerade an die Grenze seiner Kapazitäten stieße und unsere spieler nicht nur in Doppelzimmer, sondern auch gleich noch in Doppelbetten verfrachten müsste. Ein großer Schock ... aber vielleicht fördert die Maßnahme ja auch den Teamgeist.

Wenn es mir noch gelingt, Anjas Digitalkamera zu klauen, dann werde ich sicher auch noch Bilder nachreichen können. In jedem Fall werde ich mich bemühen, diesen Turnierbericht so oft wie möglich mit neuen Einträgen anzureichern. Schaut also ruhig öfter auf dieser Seite vorbei!


Mi, 28.12., in der finsteren, einsamen Nacht. Rechtschreibfehler und Verstöße gegen den feinen Stil korrigiere ich später

Runde 1: SVM Wilkau-Haßlau vs. SG Solingen

Aller Anfang ist schwer ... aber gleich so schwer? Mit allzu vielen Punkten gegen Solingen haben wir (wie unten beschrieben) nie gerechnet, aber dass es gleich ein kompletter 6:0-Sweep sein musste, war eine bittere Pille.
Philippe fehlte an Brett 1, sodass die gesamte Mannschaft (wenn auch teilweise etwas widerwillig) aufrücken musste. Früh zeichnete sich ab, dass unser Gegner aus NRW seiner Favoritenrolle gerecht werden würde. Dennoch standen nicht alle Bretter schlecht.

Felix erhielt an Brett 6 eine scharfe Stellung mit gegenseitigen Rochaden, die lange Zeit unklar schien, konnte aber schließlich die Initiative vielversprechend an sich reißen. Doch dann so etwas:

Felix Range - Kevin Zolfagharian



Mit 24. Sd4 hätte man die letzte schlafende Figur mit gefährlichen Drohungen (X c6, f5) vorteilhaft ins Spiel bringen können. Doch auch Felix' Idee war gut 24. g6!? Lf6 25. h6! eine mustergültige Linienöffnung! 25. ... fxg6 26. hxg7+ Lxg7 Jetzt hätte 27. Dh2! mit Drohungen gegen d6 und h7 den starken Verteidigungsläufer vom Brett gezwungen und Weiß gutes Spiel garantiert, z.B. nach 27. ... Le5 (erzwungen) 28. Lxe5 dxe5 29. Sa5! (X c6, der Springer kann nicht genommen werden!) Stattdessen stellt Felix in Zeitnot eine Figur ein. 27. De6?? Txf4 28. Dxg6 Le5 29. Sa5 Df7 gg 0-1

Christian erreichte an Brett 4 gegen seinen 400 Punkte höher gewerteten Gegner Fichtner eine gute Stellung aus der Eröffnung heraus, fand aber dann keinen richtigen Plan und torkelte nach ein paar Abtäuschen in ein ausgeglichenes Endspiel. Hier griff er aber mächtig fehl:

Christian Ahlswede - Ewald Fichtner



34. Kf1? 34. Ld2 ist eigentlich ein No-Brainer. Das Läuferpaar und der ungünstig platzierte Springer auf b6 sollten Weiß problemlos genug Kompensation für seine Bauernschwäche verschaffen. 34. ... Sxe3+ 35. fxe3 Sa4 Der Verlust eines Bauern ist plötzlich unvermeidlich, aber selbst hier könnte sich Weiß mit 36. Lb5! noch retten, denn nach 36. ... Sxb2 37. Ke2 ist der Springer eingesperrt, z.B. 37. ... a4 38. Kd2 a3 39. Kc2 Kf8 40. Le2! = (um dem Springer nach Kb3 das Feld d1 zu nehmen) und der Bauer wird zurückgewonnen.
Stattdessen geschah
36. b3? Sc3 und der a-Bauer ging ohne jede Kompensation verloren. gg 0-1 (60)

SV Mudldental   SG Solingen

Anja Schulz
 0 : 1 
Alexander Hobusch
Michael Völz
 0 : 1 
Marcel Kyas
Robert Schuffenhauer
 0 : 1 
Jan Hobusch
Christian Ahlswede
 0 : 1 
Ewald Fichtner
Kevin Hempel
 0 : 1 
Oliver Wroblowski
Felix Range
 0 : 1 
Kevin Zolfagharian
 
 0 : 6 
 


Runde 2: Heilbronner Schachverein vs. SVM Wilkau-Haßlau

Ein großer, weiter Raum. Tische und Stühle. Dazwischen schemenhaft humanoide Wesen, die ziellos umherirren. Eine Szene aus einem Science-Fiction-Film? Nein - das ist der Livestream aus dem Turniersaal, auf dem man leider nicht viel mehr als das gerade genannte ausmachen kann. Zu Beginn der zweiten Runde hatte der Veranstalter eine Webcam im Spiellokal montiert, die Eindrücke aus dem Turnier ins Internet überträgt - unglücklicherweise in sehr schlechter Qualität. Wer allerdings über ein gehöriges Maß an Fantasie und Abstraktionsvermögen verfügt, kann durchaus den einen oder anderen Wilkauer Spieler erkennen, z.B.
humanoides Schema mit rötlichem Haar = Anja
humanoides Schema mit Brille = Robert
Wesen dazwischen = Völzi
Person, die sich beim Anblick der Bretter die Haare rauft und sich dann weinend auf den Fußboden kauert = ich.

Dabei will ich das Engagement des Veranstalters gar nicht schlechtreden. Ich halte den Stream für eine tolle Sache. Vielleicht bekommt man ihn demnächst ja noch besser hin.
Den Anfragen aus der Heimat, "mal die Kamera scharf zu stellen", kann ich leider nicht nachkommen. Dafür bin ich aber endlich Anjas Kamera habhaft geworden - deswegen gibt es ab jetzt endlich Fotooooos.

In Runde 2 waren wir gegen Heilbronn gesetzt und machten uns sicherlich berechtigte Hoffnungen auf ein Erfolgserlebnis. Schließlich waren wir nicht nur an den meisten Brettern nominell besser besetzt, sondern hatten auch endlich unsere Geheimwaffe einsatzbereit: den Panzer, der alle, die sich ihm in den Weg stellen, überrollt; den Kraken; den Chuck Norris; die Supernova; den Pferdefreund:


Philippe

...und natürlich auch alle anderen:



Michael und Robert


Anja


Christian und Kevin


alle zusammen

Zum Partieverlauf will ich mich dann allerdings doch nicht allzu sehr äußern. Um es kurz zu machen: Wir haben verloren. 4½ : 1½. Philippe remisierte mit Weiß gegen einen guten Gegner an Brett 1, Anja steuerte ein Schwarzremis an Brett 2 bei. Was an den Folgebrettern geschah, mag sich jeder selbst anschauen auf der offiziellen Turnierseite, wo alle Partien ins Netz gestellt werden.

Heilbronn   SV Mudldental

Philipp Wenninger
 ½ : ½ 
Philippe Roitzsch
Simon Weißbeck
 ½ : ½ 
Anja Schulz
Christian Biefel
 ½ : ½ 
Michael Völz
Marcel Mikeler
 1 : 0 
Robert Schuffenhauer
Nadja Ignatova
 1 : 0 
Christian Ahlswede
Patrick Wenninger
 1 : 0 
Kevin Hempel
 
 4½ : 1½ 
 


Nachdem ich schließlich in gewohnt milder, konstruktiver und wohl-artikulierter Manier meine Gedanken zur Spielweise einiger unserer Spieler mit ebendiesen geteilt hatte, konzentrierten wir unsere abendliche Vorbereitung auf unseren nächsten Gegner: Aufbau Elbe Magdeburg. Die sind nur zu fünft hier, sodass uns der erste volle Brettpunkt in diesem Turnier schon einmal sicher ist. Kann ja nur besser werden.


Mi, 28.12., 18.21 Uhr

Foto-Impressionen aus Osnabrück

Endlich ein Erfolg! Mit einem 5:1-Sieg über die Magdeburger gab unsere U20 heute morgen die richtige Antwort auf die eher mäßige Leistung vom Vortag; Gerade liegen wir 1:0 in einem spannenden Match gegen Gernsheim vorn - aber zum Spielgeschehen schreibe ich später mehr ... vielleicht ja wieder heute nacht, wenn ich nicht schlafen kann. Jetzt gibt es erst einmal ein paar mehr Fotos vom Turnier...

Rundenstart



Start der 3. Runde: SV Mudldental gegen Magdeburg



Noch ein letzter Witz vor Beginn des gerade laufenden Kampfes



Felix der Elf vor Beginn seines Matches gegen Tim Borowski

In den folgenden beiden Bildern habe ich jeweils einen kleinen Fehler eingebaut, den nur der wirklich aufmerksame Beobachter mitkriegt ... wer sieht, was verkehrt ist?






Die Auflösung gibt es morgen!
Unsere Schachfreundinnen aus anderen sächsischen Vereinen sind auch dabei:



Thuy, Nicole, Annika, Lydia (v.r.n.l.) von der USG Chemnitz

Eindrücke aus unserem Hotel



Die Front des ibis-Hotels mitsamt Parkplatz ...

 

... und Frauenparkplatz



morgens im Restaurant



Die Zimmer mit Doppelbett laden zu kuschlig-gemütlichen Nächten ein



Der Vorraum des Hotels ist auch in der Nachweihnachtszeit noch festlich mit Christian geschmückt.


Meine Güte! Mein Arbeitstempo beim Erstellen dieses Bilderberichtes könnte jeder Behörde das Wasser reichen. Mittlerweile sind wir durch weitere tolle Siege von Michael und Anja sowie einem Remis von Robert mit 3½ Punkten der sichere Sieger. Philippe und Kevin stehen weiterhin aussichtsreich. Aber wie gesagt - Schachliches gibts später!


Do, 29.12., 14:02

Tag 4 in Osnabrück - die Runden 3 und 4

Endlich macht das Berichten wieder Spaß! Nach den Kalamitäten des ersten Spieltages stimmten uns gestern zwei tolle Siege wieder versöhnlicher - das wurde aber auch Zeit, denn die Aufregung über die anfänglichen Niederlagen hat mich sicher einige Lebensjahre gekostet... und das viele Haareraufen auch einiges an Haupthaar - zumindest meine ich, dass ich vor der DVM mal mehr hatte...



Für unseren heutigen Rundenbericht folgen wir vor allem Anja. Die spielte nämlich zwei besonders sehenswerte Partien - und das bei ihrem äußerst bescheidenen Schlafpensum!


"Denkst du, dass du heute gewinnen wirst?" Für solche Frage hatte Anja nur ein müdes Lächeln übrig


Wer die Partien genauer betrachten will, der kann sie auf der offiziellen Turnierseite herunterladen. Die Partieerfassung des Veranstalters funktioniert mittlerweile recht effizient.

Runde 3 - SV Mudldental vs Aufbau Elbe Magdeburg

Gegen unsere Schachfreunde von weiter unten an der Elbe gingen wir wie prophezeit mit einem kleinen Vorteil ins Turnier: Felix gewann seine Partie kampflos am letzten Brett. Unser erster Sieg!! Und was für ein Omen. Danach lief alles wie von allein. Christian gewann früh einen Bauern, den er problemlos zum Sieg führte, Robert vernichtete seinen Gegner in 20 Zügen, Philippe erhielt früh einen starken Angriff ohne seinem Gegenüber jemals Chancen zu lassen. Besonders sehenswert war aber vor allem Anjas Partie:

Anja Schulz - Vilen Rafayevich



Stellung nach 25. ... Td8-e8

Aus einer sizilianischen Verteidigung ist eine scharfe Stellung mit wechselseitigen Rochaden entstanden, bei der Weiß kurz und Schwarz lang rochiert hat - kein allzu übliches Bild für einen Sizilianer. In dieser schwierigen Stellung fing Anjas gegenüber an ungenau zu spielen, was Anja sofort ausnutzt: 26. f5! Se5 27. fxg6! Sxd3 28. Lxe6+ Kd8 29. cxd3! Stark gespielt! Der sofortige Rückgewinn der Dame mit Lb6+ hätte bestenfalls zum Ausgleich gereicht. Stattdessen spielt Anja mit Springer und Turm für die Dame weiter und erhält die zahlreichen Problemen für den schwarzen Monarchen aufrecht. 29. ... Lf6 30. Sxf6 Txe6 31. Sd5 Blechfreund Houdini zeigt hier 31. Tfc1!! mit einem sehr komplizierten, aber eindeutigen Gewinn an. Der Partiezug lässt den Schwarzen noch ein wenig länger atmen. 31. ... Txg6 32. Lg3 De8 33. Lh4+ kd7 34. Ta7 Kc8



35. Le7 Kb8 36. Tf8 Dxf8 37. Txb7+! links ein Zug, rechts ein Zug, in der Mitte Zwischenzug 37. ... Kxb7 38. Lxf8 Der Rest war, so Mutti, "Fleißarbeit", die Anja problemlos bewältigte. Dafür kriegt sie ein Bienchen! gg 1-0 (59)

Eine unglückliche Runde erwischte allein Michael, der im Mittelspiel ohne große Kompensation eine Figur einstellte und damit Magdeburg einen Ehrenpunkt zugestand.

SV Mudldental   Elbe Magdeburg

Philipp Roitzsch
 1 : 0 
Marcel Schulz
Anja Schulz
 1 : 0 
Vilen Rafayevich
Michael Völz
 0 : 1 
David Rickmann
Robert Schuffenhauer
 1 : 0 
Philipp Lange
Christian Ahlswede
 1 : 0 
Max Melcher
Felix Range
 + : - 
M12 Br 6*
 
 5 : 1 
 

* ganz genau, M12 Br6 ... so nennt man den Kerl hierzulande. Natürlich steht das nicht für den Namen eines Starwars-Roboters, sondern lediglich für "Mannschaft 12, Brett 6", das die zu fünft angereisten Magdeburger frei lassen. Warum auf der offiziellen Turnierseite Kevin und nicht Felix den kampflosen Punkt gekriegt hat, ist mir aber schleierhaft. War meine Schrift so undeutlich? Naja, im Grunde genommen ists ja egal.

Runde 4 - SK 1980 Gernsheim vs SVM Wilkau-Haßlau

Die ersten Punkte waren endlich eingefahren - und die nächsten sollten folgen! Unser nächster Gegner hieß Gernsheim, die mit einem VIP-Bonus aufwarteten: An Brett 6 spielte Felix gegen Tim Borowski


Felix nimmt das bevorstehende Duell gegen die Prominenz mit einem Lächeln


DER Tim Borowski? Leider nicht ganz, aber immerhin nimmt er seine Namensvetterschaft mit dem berühmten Fußballspieler mit viel Humor. Schachlich war das Aufeinandertreffen allerdings ein kurzes Intermezzo. Nach gerade einmal 14 Zügen sah ich, wie sich beide die Hände reichen. Als ich zum Brett gehen wollte um Felix zu rügen, weil er so zeitig Remis akzeptiert ohne mich zu fragen, musste ich allerdings feststellen, dass er einfach gewonnen hatte! Sein Gegner hatte früh eine Figur verloren und gab nach erzwungenem Damentausch mangels Perspektiven auf.

Wieder sollte also Felix' Sieg ein gutes Omen bringen, allerdings blieb der Kampf gegen Gernsheim bei weitem länger offen. Robert gewann früh eine Figur, stellte sie aber einige Zeit später wieder ein und geriet in Probleme, Michael kam zunächst schlecht aus der Eröffnung, alle anderen Partien blieben lange Zeit offen.

Das erlösende Moment brachte Michael, der sich aus seinen Eröffnungsproblemen gewunden hatte und mit einem Figurengewinn plötzlich auf Sieg stand. Problemlos konnte er seinen Vorteil verwerten und zum 2:0 erhöhen. Fleißbienchen Anja hatte derweil ihre geschlossene Stellung langsam aufgehebelt und setzte zu einem verheerenden Angriff an:

Kevin Mao - Anja Schulz



Stellung nach 23. Lg5

23. ... Sf3+! Eine tolle Idee! Die weißen Felder um den Monarchen des Anziehenden sind allesamt geschwächt und Anja zwingt unter Bauernopfer deren letzten Verteidiger, den weißfeldrigen Läufer, vom Brett, um eine unwiderstehliche Initiative auf der langen Diagonalen zu entfesseln. 24. Lxf3 exf3 25. Txf3 Lb7 26. Te3 Dc6 Weiß ist gegen die Invasion auf den hellen Feldern ohne jede Verteidigung 27. Kf1 Ld4 28. Sxd4 cxd4 29. Te7



29. ... f4! Die finale Linienöffnung bringt den Todesstoß 30. gxf4 Df3+ 31. Kg1 Txe7 32. Lxe7 Txf4 und weil es gegen Tg4# oder Dh1# keine Verteidigung mehr gibt ... gg 0-1

Damit waren schon drei Punkte eingefahren. Robert hatte sich derweil aus seinen Problemen herausgewunden und sogar einen Mehrbauern erkämpft. Damit sicherte er problemlos das Siegremis. Philippe konnte an Brett 1 nun ohne Sorgen auf Gewinn spielen. Er gewann einen Bauern und zerrte diesen in einem Endspiel mit Turm und Läufer schließlich zum vollen Punkt. Neben Anja gehört damit auch Philippe mit 2,5 Punkten zu unseren Top-Scorern.

Kevin spielte an Brett 5 eine gefühlte Ewigkeit an einem völlig ausgeglichenen Springerendspiel - er hätte beinahe noch das Abendessen verpasst. Das lange Pushen seines Gegners zahlte sich schließlich aber aus. Kevin verdarb die Stellung und musste nach über 60 Zügen Kampf aufgeben. Das Mannschaftsergebnis von 4½ : 1½ ist dennoch ausgezeichnet.

Gernsheim   SV Mudldental

Francesco di Capua
 0 : 1 
Philippe Roitzsch
Kevin Mao
 0 : 1 
Anja Schulz
Robin Formoff
 0 : 1 
Michael Völz
Markus Müller
 ½ : ½ 
Robert Schuffenhauer
Christoph Hofmann
 1 : 0 
Kevin Hempel
Tim Borowski
 0 : 1 
Felix Range
 
 1½ : 4½ 
 

Mittlerweile ist übrigens auch schon die 5. Runde vorbei.
Der Erfolg geht weiter: 3½ : 2½ gegen Erfurt! Wie immer später mehr!


Do, 29.12., 18 Uhr

Des Rätsels Lösung

Schnelles Update zur Turniersituation: Erfurt haben wir heute morgen mit 3½ : 2½ besiegt - ein großer Erfolg, der uns im Turnierfeld nach vorne geworfen hat. Das heißt auf der anderen Seite aber auch, dass wir so langsam wieder unseren Meister finden. Gegen Königsspringer Hamburg liegen wir gerade 2:0 hinten... moment, da vorne kommt gerade Philippe aus dem Spielsaal gelaufen... ok, wir liegen 3:0 hinten.

Aber egal. Zum Hauptsächlichen: Gestern habe ich für alle eifrigen Leser dieser Seiten bei meinem Bilder-Report 2 Bilder mit dazugepackt, die jeweils einen kleinen Fehler enthalten. Hat sie jemand gefunden? (Hat überhaupt jemand gesucht?)

Hier die Auflösung:

Bild 1: Anja



Richtig! Irgendein scherzesfreudiger Mensch hat den König und die Dame falsch herum aufgebaut! Übrigens hat Anja selbst auch einige Zeit gebraucht, bis sie das merkte.

Bild 2: Felix und Tim Borowski

Das Bild war schon etwas kniffliger und nur für den ganz aufmerksamen Beobachter zu erkennen.



Wie steht denn das Schachbrett da? Normalerweise müsste die untere, linke Ecke ein schwarzes Feld sein, kein weißes. Natürlich sind die beiden nicht zu blöd, ein Schachbrett aufzubauen. Ich habe das Bild vertikal gespiegelt, damit es so aussieht, als hätte man das Brett um 90° gedreht.

Das Rätsel um die Mudl-Dentalisten

Wer aufmerksam mitgelesen hat, hat sicher berechtigte Zweifel an meiner Fähigkeit, den Namen meines Vereines richtig zu schreiben... das war natürlich nur ein kleiner Scherz am Rande. Tatsächlich war es aber der Veranstalter, der uns als "SV Mudldental" empfangen hatte:



So viel dazu... Unsere Situation gegen Hamburg hat sich derweil übrigens noch immer nicht gebessert. Michael verlor auch, Anja holte immerhin ein Ehrenremis und Robert kämpft noch (leider mit einem Abtausch weniger). Mehr dazu im nächsten Rundenbericht.


Fr, 30.12. - Tag der Abreise

Kleine Augen, weit aufgerissene, gähnende Münder und jede Menge Hektik - das beschreibt in etwa die Situation von 90% aller Leute, die sich nach einer langen Nacht heute morgen noch zum Frühstück quälen konnten. Denn nicht nur fing die Runde eine halbe Stunde zeitiger an als sonst, es mussten bis dahin auch schon alle Taschen gepackt sein. Das lässt leider auch mir nicht so viel Zeit, also folgt heute nur ein kurzer Bericht.

Runde 5 - SVM Wilkau-Haßlau vs Erfurter Schachklub

Auf Runde 5 habe ich mich besonders gefreut, denn das Duell gegen unseren etwa gleichwertigen Setzlistennachbarn versprach sehr spannend zu werden. Bei jeweils 4-4 Punkten würden sich für beide Teams hier die Weichen für den weiteren Turniererfolg oder -misserfolg stellen. Entsprechend tiefgründig unsere Vorbereitung: Neben der rein schachlichen Präparation setzte Philippe auch auf die Macht der Psychologie und hüllte sich in Fanartikel von RW Erfurt. Ob es was gebracht hat?


Auch dieses Bild enthält einen Fehler. Wer findet ihn?


Erfurt war vor allem an den mittleren Brettern uns gegenüber stark besetzt - Umso überraschender war es, dass an Christians Brett schon nach 12 Zügen ein Remisangebot von Seiten des Anziehenden kam. Nach einiger Überlegung entschlossen wir uns anzunehmen, denn die anderen Bretter standen recht günstig. Felix führte an Brett 6 gerade einen mustergültigen Angriff gegen einen Drachenaufbau vor:

Felix Range - Jonas Rosenhan



Schwarz hat seinen Angriff inkonsequent aufgebaut und damit bereits einige Tempi unnötig verschwendet. Mit dem nächsten unnötigen Zug richtet er sich endgültig zu Grunde. 16. ... De5? 17. Lxg7! Kxg7 18. hxg6 fxg6 19. Dh6+ Kf7 20. f4! gewinnt gleich das nächste Tempo an der ungünstig auf e5 platzierten Dame21. ... Dc5 22. g5 Th8 22. ... Sh5 23. Dxh7+ ist vollkommen aussichtslos. Aber auch das Opfer des Springers bremst den Angriff nicht aus. 22. gxf6 exf6 23. Sd5 Da5



Ein missglücktes Manöver. Die arme Dame wanderte von a5 nach e5, nur um über c5 wieder auf a5 zurückzukehren. Danach geht sie sogar ganz auf ihr Ausgangsfeld zurück. 24. Dh4 Dd8 25. f5 g5 26. Tdf1 g5 27. Dh5+ Kf8 28. Se6+ Lxe6 29. fxe6 gg 1-0


Nach Felix' Führungstreffer verlief der Rest des Kampfes weiterhin eng, doch unseren Vorsprung gaben wir nie wieder aus der Hand. Philippes Bekundungen von Fanfreundschaft schlugen zwar fehl, doch seine Niederlage glichen Robert und Anja mit souveränen Siegen wieder aus. Bis zuletzt kämpfte Michael in einer schlechten Stellung, die er schließlich doch aufgeben musste. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir die nötigen 3½ Punkte allerdings schon sicher.
Ein knappes Ergebnis, aber sicherlich nicht unverdient!

SVM Wilkau-Haßlau   Erfurter SK

Philipp Roitzsch
 0 : 1 
Alex Steinacker
Anja Schulz
 1 : 0 
Edmund Friedt
Michael Völz
 0 : 1 
Stefan Duzy
Robert Schuffenhauer
 1 : 0 
Marius Friedt
Christian Ahlswede
 ½ : ½ 
Sascha Hoffmann
Felix Range
 1 : 0 
Jonas Rosenhan
 
 3½ : 2½ 
 


Runde 6 - Königsspringer Hamburg vs SVM Wilkau-Haßlau

zur 6. Runde lässt sich wenig sagen. Das Ergebnis spricht ja für sich: 5½ : ½ verloren. Anja sicherte ein Ehrenremis, vielleicht wären auch ein oder zwei weitere halbe Punkte drin gewesen, aber realistische Chancen hatten wir gegen eine so starke Mannschaft nie.


Meine Versuche gute Laune zu verbreiten wurden frühzeitig abgeschmettert


Wirklich ärgern konnte sich über die Niederlage niemand, denn bei 6-6 winkt uns Dresden als schlagbarer Gegner in der letzten Runde. Mit einem Sieg hier könnten wir ein richtig gutes Turnier abrunden.

Königsspringer HH   SVM Wilkau-Haßlau

Max Borgmeyer
 1 : 0 
Philippe Roitzsch
Adrian Lock
 ½ : ½ 
Anja Schulz
Guido Staunau
 1 : 0 
Michael Völz
Markus Langmann
 1 : 0 
Robert Schuffenhauer
Eugen Raider
 1 : 0 
Christian Ahlswede
Shumon Akram
 1 : 0 
Kevin Hempel
 
 5½ : ½ 
 


Da ich so lange mit dem Report gebraucht habe, kann ich nun auch sagen, dass wir TU Dresden in der letzten Runde mit 5:1 besiegt haben und mit 8-6 Punkten ein gutes Turnier abgeschlossen haben. Voller Rundenbericht mit Bilanz folgt morgen!


Sa, 31.12., 16.23 Uhr - der Tag danach

Tag der Abreise - letzte Runde und Siegerehrung

Der letzte Tag der DVM war mit sehr viel Stress verbunden. Die Runde ging bereits um 8.30 Uhr los, die Hotelzimmer mussten bis 10 Uhr geräumt sein. Für alle, die spielten, hieß das also, dass sie ihre Taschen bereits früh am morgen gepackt haben mussten. Hinzu kam, dass vor dem letzten Tag natürlich auch die letzte Nacht lag, die viele nutzten, um länger wegzubleiben ... entsprechend ausgedünnt war die Anzahl an Leuten, die den nächsten Morgen zum Frühstücken nutzten.

Um unseren Spielern etwas Arbeit abzunehmen, räumten Petra, ich und Christian, der in dieser Runde aussetzte, ihre Taschen aus den Zimmern in die Autos, während die U20 ihre ersten Züge gegen den USV TU Dresden ausführten.

Runde 7 - USV TU Dresden vs SVM Wilkau-Haßlau

Der USV war mir bei dieser DVM etwas ein Rätsel. Ich weiß nicht genau, was dazwischen kam, dass sie auf starke Spieler wie Neef und/oder Osmanodja an ihren Spitzenbrettern verzichten mussten, aber in der Aufstellung, die sie letztlich aufbieten konnten, hatten sie nur zu leiden. Mit dem bei weitem niedrigsten DWZ-Schnitt waren sie in der ersten Runde spielfrei, danach 6 Runden lang Kanonenfutter. Ich hätte nicht mit ihnen tauschen wollen. Respekt für die Sportlichkeit, mit der sie diese desolate Situation durchgehalten haben.

Sei es wie es sei, wir freuten uns auf unseren Letztrundengegner - weniger deswegen, weil sie ein zu erwartend leichter Gegner seien, als wegen des allzeit spannenden Derbycharakters dieser Paarung.
Vor der Runde waren wir mit 6-6 Punkten auf Rang 11, doch das Feld war so eng zusammen, dass bis zu Platz 4 hoch nur ein einziger Mannschaftspunkt Unterschied bestand. Ein Erfolg würde also einen ordentlichen Sprung nach oben versprechen. Entsprechend gewissenhaft zückten wir am Abend ein letztes Mal die analogen und digitalen Schachbretter zur Vorbereitung.


Anja brachte wenig Verständnis dafür auf, dass auch ich eine Schreibunterlage für die Meldebögen brauchte ...


Ohne Worte


Alle startklar? Kevins Gegner hatte noch Sand in den Augen


Anja wirkte deutlich beruhigter, als die Ordnung ihrer Figuren wieder hergestellt war


Die Vorbereitung zahlte sich aus. An keinem Brett hatten wir viel zu befürchten, größtenteils gerieten wir sogar früh schon in Vorteil. Besonders erlösend war die letzte Runde für Kevin, der seinem bis dahin unglücklichen Turnier doch noch einen schönen Sieg hinzufügen konnte.

Kevin Hempel - Sebastian Fuchs



Stellung nach 26. ... Da6

Auf dem Brett ist eine scharfe Stellung mit gegenseitigen Rochaden und Bauernstürmen auf die feindlichen Königsstellungen. Der schwarze Angriff erscheint allerdings etwas fraglich, denn er spielt komplett ohne seinen schwarzfeldrigen Läufer. Weiß hingegen hat bereits einen Sargnagel auf h6 platziert, den er nun nutzt, um auf die siebente Reihe einzudringen. 27. Te7! Te8 erzwungen - es drohte Df6 28. Txc7 Da5 29. Tb7 Dd8 30. Dxb4! Furchtlos gespielt. Weiß kontrolliert das gesamte Brett und hat vor den offenen Linien auf der Damenseite nichts zu befürchten, sodass er sich in aller Ruhe an den Bauern seines Gegners gütlich tun kann. 30. ... Tc8 31. a3 f6 Schwarz versucht die Ablenkung der Dame zu nutzen, um seinem König wenigstens etwas mehr Luft zu verschaffen, doch das hilft letztlich nur dem weißen Turm auf der siebten Reihe.32. gxf6 Dxf6 33. Dxa4 Te1+ 34. Ka2 Df5


35. Dd4! Gegen die Drohung Tg7+ gibt es keine ausreichende Verteidigung mehr, daher gg 1-0

Der Sieg für Kevin ist umso erfreulicher, als er im Hinblick auf DWZ-Differenz noch den schwierigsten Gegner hatte. Alle anderen spielten gegen Gegner, die nominell 100 bis 400 Punkte unter ihnen lagen und dominierten entsprechend. Felix erhielt mit Schwarz schnell gutes Spiel und zwang seine Gegnerin in ein gewonnenes Endspiel, das er leicht verwertete. Robert erreichte schnell Ausgleich, lehnte rigoros zwei Remisangebote ab und überspielte seinen Gegner. Anjas Sieg stand nie in Frage. Überraschend schwer taten sich Philippe und Michael, deren Angriffsbemühungen nicht durchschlugen und sie sogar schlechter dastehen ließen - ihre Gegner gaben sich allerdings mit Remisen zufrieden. 5:1 - ein tolles Ergebnis für die letzte Runde dieses Turniers!

USV TU Dresden   SVM Wilkau-Haßlau

Martin Grunwald
 ½ : ½ 
Philippe Roitzsch
Kai Pfefferkorn
 0 : 1 
Anja Schulz
Victor Schamschurko
 ½ : ½ 
Michael Völz
Heiko Schulte
 0 : 1 
Robert Schuffenhauer
Sebastian Fuchs
 0 : 1 
Kevin Hempel
Freya Veckenstedt
 0 : 1 
Felix Range
 
 1 : 5 
 



Warten auf die Siegerehrung ... nein! Das sind keine Schnapsgläser! Aus diesen Mini-Dingern mussten wir tagtäglich unser Wasser trinken.


Achja ... die Auflösung des gestrigen Rätsels bin ich meinen Lesern ja auch noch schuldig:



Richtig! Philippe führte gegen Erfurt gar nicht die weißen Steine, sondern die schwarzen. Wer aufmerksam auf die Ergebnisse geschaut hat, hat das daran bemerkt, dass wir Heimrecht hatten. Dieses Foto wurde erst einen Tag später im Analyseraum nachgestellt.

Nummer 7 in Deutschland!

Der Sieg in der letzten Runde katapultierte uns noch einmal ein ganzes Stück nach oben. Am Ende belegten wir Rang 7!
Erster wurde wie erwartet der Hamburger SK, gefolgt von Bochum und Bebenhausen. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!



Ein Bild von der offiziellen Turnierseite
Aus meiner Sicht ist dieser siebente Platz eine herausragende Leistung! Wir waren vor dem Turnier 14. der Setzliste, nach finaler Meldung immer noch 11. Jetzt landen wir in der vorderen Tabellenhälfte, noch vor Größen wie Forchheim, Porz und Vaterstetten! Die kleine Stadt Wilkau-Haßlau ist der zweitbeste Verein in Ostdeutschland hinter Erfurt (Rang 5) und hat noch dazu alle ostdeutschen Hauptstädte besiegt. So ein Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Wie gesagt: Als wir damals zu unserem ersten Bezirksligaspiel den 20-Minuten-Trip nach Waldkirchen antraten, hätte sich niemand träumen lassen, dass wir 7 Jahre später einmal von einer 5-Stunden-Reise aus Osnabrück als Nummer 7 in Deutschland zurückkehren würden. Wir krönen damit die hervorragende Arbeit der letzten sieben Jahre und jedem Spieler und Beteiligten gebührt der allerhöchste Respekt und Dank. Welchen besseren Abschluss kann man sich vorstellen, um aus der 1. Sachsenjugendliga zu scheiden?

Und hier sind sie noch einmal: Unsere Protagonisten. 2 kleine Rätsel sind mal wieder inklusive.


Wer ist das?
a) Philippe Roitzsch
b) Anjas Sklave
c) Niclas Huschenbeth


Wen sieht Philippe da?
a) einen Vogel
b) ein Flugzeug
c) Niclas Huschenbeth


Warum wir auf dem Behindertenparkplatz stehen? Der Frauenparkplatz war besetzt.

Und hier noch ein ordentliches Bild:


v.l.n.r.:Petra Schulz, Kevin Hempel (vorn), Christian Ahlswede, Felix Range, Robert Schuffenhauer, Anja Schulz, Michael Völz, Philippe Roitzsch, Markus Bindig


Unser Dank gilt:
  • Petra Schulz - Fahrerin, Reinigungskraft, Top-Vorbereiterin, Anjas mobiler Bankautomat
  • Uwe Schuffenhauer, der die Mannschaft in ihrer Meistersaison mitbetreut hat
  • dem Hagener SV, der eine exzellente Vereinsmeisterschaft ausrichtete
  • der Turnierleitung für ihre Nachsicht gegenüber pflichtvergessenen Spielern und ihr hartes Durchgreifen gegenüber pflichtvergessenen Mannschaftsleitern
  • allen unseren Lesern, die das Abschneiden unseres Teams von zu Hause aus mitverfolgt haben. Zu wissen, dass andere mitfiebern, ist wirklich ein tolles Gefühl!
Damit bin ich am Ende meiner Zeilen. Ich danke allen Lesern meines Blog-Berichts und wünsche allen ein gesundes neues Jahr!

mb


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